Adlige Posse
Eigentlich ist Guttenberg ist Sachen Öffentlichkeit sehr konsequent: immer wenn es darum ging, sich in Pose zu setzen, waren die Kameras willkommen (selbst eine Talk-Show aus Afghanistan durfte sich das gemeine Volk antun). Später aber, als es darum ging, für eigene Fehler gerade zu stehen, wurde zensiert was das Zeug hält. Zuerst versuchte er, vor “ausgewählten” Presse-Vertretern seine erste Stellungnahme zu den Plagiatsvorwürfen zu geben, während zur gleichen Zeit eine Bundespresse-Konferenz abgehalten wurde. Danach verbot er die Live-Übertragung seines Rücktritts aus dem Bundesverteidigungsministerium, so dass das gemeine Volk nur durch das zwischengeschaltete Handy einer NTV-Reporterin die “live Stimme” des ehemaligen Dr./Ministers hören konnte. Und jetzt erleben wir einen weiteren Zensurversuch. Typisch adliges aber sicherlich nicht “edles” Verhalten: immer schöne Posen halten, aber kaum Leistung erbringen. Dass solche “erlauchten” Kreise wenig von Fleißarbeit, Mühsal und Ehrlichkeit halten, dasselbe aber ihren Wählern einbläuen, muss hier nicht ausführlich erörtert werden. ABER: so hat es vielleicht in den Jahrhunderten zuvor funktioniert. In dieser Zeit, und das hat mittlerweile auch ein Herr KTG begriffen, reicht eine bloße Pose nicht mehr aus, um die Massen zu begeistern. Nicht einmal die Royal-versessenen Briten erlauben ihren blaublütigen Posern mehr zu sein, als Yellow-Press-Volontäre! Herr KTG ist nur ein typisches Beispiel für die Oberflächlichkeit der ehemaligen Herrschenden dieses Landes, die wohl immer noch davon träumen, durch bloßes Posing und “gute” Manieren das Volk zu steuern. Diese Zeiten sind für den größten Teil Deutschlands aber schon längst vorbei. Die feudale Matrix funktioniert nicht mehr. KTG, du bist raus!




