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Mit Tarifverträgen kriegt man nicht die besten

Posted by admin on Jul 17, 2011 in Standard

Wie im letzten Eintrag erwähnt, sind unsere Staatsdiener nicht die hellsten, wenn es um technisch-mathematische Kenntnisse geht. Warum dies so ist, dürfte vielfältige Gründe haben. Eines davon ist aber sicherlich auch die zu schlechte Bezahlung, die z.B. einen Software-Entwickler erwarten würde, falls er den Staatsdienst den lukrativeren Angeboten auf dem Markt bevorzugen würde. Wie man es (vielleicht) weiß, werden die Gehälter für Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes gestaffelt und nach Dienstjahren ausgezahlt. Es gibt unzählige Tabellen, sowohl für Beamte wie auch die sog. “Tarifverträge” für Angestellte (sprich: “man” hat sich mit dem Staat auf eine generelle Besoldung geeinigt). Mit solchen Tabellen hatte ich persönlich früher auch zu tun, als ich noch studentische Hilfskraft in der Netzadministration meiner damaligen Uni war. Nicht zuletzt durch diese Erfahrungen habe ich die Vorzüge des Freien Marktes schätzen gelernt. Nie wieder habe ich so viel Faulheit, Missbrauch von Befugnissen, Niedermachen und Ausnützen von Untergebenen erlebt. Wenn die Uni-Zeit mir etwas fürs Leben mit auf den Weg gegeben hat, dann ist es das Misstrauen gegenüber allem staatlichen und der Respekt vor den ehrlichen und erfrischenden Kräften des Freien Marktes.

Aber, zurück zum eigentlichen Thema…

Dass wir, Software-Entwickler, uns eher wenig davon begeistert lassen, dass irgendeine Körperschaft für unsere rechte Eintritt, ist schon an niedriger Mitgliederzahl aus unseren Reihen in den hiesigen Gewerkschaften leicht abzulesen. Wer möchte schon einer bürokratischen Organisation wie z.B. IG-Metall oder ver.di Monat für Monat einen Prozent vom Gehalt abgeben, damit sie (nach einer erstmaligen dreimonatigen Sperrfrist) für unsere Rechte eintreten? Ja, ja, und den Osterhasen gibt es auch! Aber, der liebe Staat hat es nun mal gerne, wenn alles gestaffelt und geordnet wird. Gehälter für IT-Spezialisten eingeschlossen.

Ein Beispiel gefällig?

Hier findet man eine Job-Anzeige des Statistischen Landesamts in Bad Ems, Rheinland Pfalz. Gesucht wird ein Software-Entwickler mit Studium, Erfahrung mit Oracle, Java, J2EE, Geoinformationssystemen etc.Und bewerben kann man sich nur schriftlich! Hm, warum wurde dann die Anzeige nicht in die Lokalzeitung, sondern ins Netz gestellt?

Kurz gesagt: per Steinzeit-Kommunikationskanal (Briefpost) wird jemand gesucht, für den der Markt mindestens 50.000EUR/brutto jährlich hinblättern würde.

Den Kandidaten erwarten sage und schreibe, ganze 2652EUR/brutto monatlich, welche ihm gemäß Entgeltgruppe 11 TV-L in den ersten 12. Monaten seiner Beschäftigung zustehen. Angenommen, dass es sich um jemanden mit Steuerklasse 3 handelt, keine Kinder, keine Kirchensteuer und 30. Jahre alt, so dürfte diese(r) Angestellte ungefähr 1.934,39 € netto im Monat erwarten!

Und jetzt sollte es uns wundern, warum die Server der Bundespolizei bzw. des Zolls nur mit einer Billig-Software geschützt waren und als web/FTP-Serverbasis diente das Lernsystem XAMPP? Wir sollten uns wundern, dass monatelang unbemerkt Trojaner in den Systemen eingenistet waren und es sicherlich immer noch sind?

Ich wundere mich vielmehr, dass der Schaden immer noch relativ gering ist, was vielmehr der Nachsicht der Hacker geschuldet sei, als den Sicherheitsvorkehrungen unserer Staatsdiener und ihrer tariflich angestellten Kollegen. Und jetzt will dieser Staat uns noch klar machen, dass es für uns gut sei, wenn er unsere Freiheit und Kommunikationsmittel beschneidet, zurechtstutzt oder gar völlig entwendet? Der ist doch nicht einmal fähig, sich selbst zu schützen. Und das hat auch damit zu tun, dass diejenigen, die ihn repräsentieren, sicherlich nicht die fähigsten sind. Aber, wenn ich es mir noch einmal durch den Kopf gehen lasse, ist es vielleicht auch besser so. Dadurch erledigt sich das Problem des Größenwahns, Lauschangriffs und der Bundestrojaner fast von selbst.

Jedoch habe ich ernste Bedenken, dass diese Einbruchs-Aktionen bald von der Sorte “Hacker” nachgemacht werden, die man allgemein als Script-Kiddies bezeichnet. Solche Leute haben eben Spaß an der Zerstörung, auch der physischen.

 
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IT-Legastheniker mit Beamtenwürden

Posted by admin on Jul 17, 2011 in Standard

Die jüngsten Ereignisse um die gehackten Server der Bundespolizei haben vor allem eines gezeigt: unser Staat wird größtenteils von Leuten geführt, die es in der freien Wirtschaft nicht einmal bis zum ersten Bewerbungsgespräch geschafft hätten.

Wer, bitte, mit wenigstens ausreichender IT-Erfahrung würde als Web/FTP-Umgebung das Lernsystem XAMPP auf geheimen Servern einsetzen?

Ähnlich der Bundeswehr, die nur noch diejenigen aufnehmen kann, die niemand haben will, lässt sich der Staat auf kostspielige Beamte ein, die unter Zukunft nur das sichere Einkommen und die Beamtenpension verstehen. Dass die sogenannten IT-Experten unter ihnen bei der Absicherung wichtiger Systeme beim lokalen Aldi die Computerbild kaufen, um eine Kaufentscheidung zu fällen, ist noch die harmlosere Variante dessen, was uns noch bevorsteht. Denn bisher hatten es die Behörden mit Eindringlingen zu tun, die zwar politisch motiviert sind, jedoch nicht zum Vorteile eines fremden Staates oder sonstiger Organisationen handeln. Später aber, wenn unsere persönlichsten Daten auf Märkten in Bangkok zum Verkauf stehen werden, oder ICE’s mit 260km/h entgleisen, werden wir begreifen müssen, wer im Namen des Staates über unsere Köpfe hinweg für unsere Sicherheit sorgt.

Vergleichbar mit Politikern die sich einen Doktortitell erschleichen, um Eindruck beim wählenden Populus zu schinden, treten unsere Staatsdiener auf. Wenn es darum geht, unsere Grenzen und Pflichten zu markieren, kennen sie sich bis ins kleinste Detail perfekt aus und lassen uns jederzeit wissen, wer Beamter und wer Bürger sei. Geht es aber um technisch-mathematische Sachverhalte, dann  hapert es mit weitergehenden Kenntnissen gewaltig. Bald wird es kein Geheimnis mehr sein, dass Behörden ähnlich den Bundeswehrkasernen nichts anderes sind als Orte, um diejenigen sozial verträglich zu beherbergen, die in der freien Marktwirtschaft nicht die geringste Chance hätten zu überleben.

 
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Stierkampf mal anders.

Posted by admin on Jun 4, 2011 in Standard

Wie so viele andere schwachsinnige Rituale ist auch der sogenannte “Stierkampf” (besser: langsames Stiereschlachten) eine “Tradition”. Das Bemerkenswerte daran ist aber vor allem die Tatsache, dass angeblich aufgeklärte Westler wohl keine Probleme damit haben, dieser morbiden Veranstaltung beizuwohnen. Menschen (fast) wie du und ich sitzen schön brav in der Menge, oft von ihren minderjährigen Kindern flankiert, und schauen zu, wie ein Stier langsam zu Tode gequält wird, während mehrere Zirkusfritzen, sog. “Torreros”, in ihren glitzernden Schlachterkostümen um ihn herum tänzeln.

Ich könnte jetzt mehrere Millionen Gründe aufzählen, warum der sog. “Stierkampf” eine Tierquälerei ist. Dies wäre aber nicht so “ökonomisch” und schon gar nicht effektiv, wie wenn ich einfach einige Videos anführe, wo das Tier gewinnt.

Solche Videos zeigen den einzig wahren Stierkampf!

Und ich muss zugeben, dass ich es als sehr angenehm empfinde, zu sehen, wenn das Tier gewinnt. Jedem Besucher, jedem “Torrero” und vor allem den Vollhonks, die vor den Stieren laufen, kann ich nur die Bekanntschaft mit dem Stierhorn wünschen. Manchmal kann die Vernunft einfach nicht anders vermittelt werden. 200 Jahre Aufklärung sind für einige von uns eben nicht ausreiched.

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Immer dieses Händewaschen…

Posted by admin on Jun 4, 2011 in Alltäglicher Schwachsinn, Standard

Angesichts der, ähnlich SARS und Schweinepest, herbeigetrommelten Seuche “EHEC”, muss man sich ernsthaft die Frage stellen, ob wir in Sachen Hygiene nicht immer noch im Mittelalter stecken.

Hallo Leute! Sich die Hände richtig zu waschen ist eine Sache, die man normalerweise als Kleinkind gelernt haben muss!

Und die Betonung, dass man nach einem Toilettenbesuch die Hände waschen sollte, ist mehr als lächerlich. Es ist erschreckend, traurig und zeugt nur von unserer sterilen Lebensweise in dieser angeblich fortschrittlichen Welt. Ja, sterile Lebensweise, als Bezeichnung für unser Abgekoppelt-Sein von elementarsten menschlichen Ritualformen wie richtiges Waschen des eigenen Körpers, richtiger Umgang mit fremden Sachen (z.B. indem wir ausgestellte Waren nicht ohne Weiteres betatschen sollten!) etc.

Wie blamabel muss es denn für uns sein, wenn man uns über die Medien darum bitten muss, sich die Hände richtig zu wachen und das Gemüse bzw. Fleisch vor dem Verzehr ebenfalls gewaschen zu haben.

Aber nein, am leichtesten ist es doch, diesen blöden Südeuropäern alles in die Schuhe zu schieben. Ja, genau, die Spanier waren’s, diese gemeinen Kerle. Sie haben uns all das eingebrockt und siehe da: wir müssen uns jetzt die Hände waschen!

 

 
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The Social Network Soundtrack

Posted by admin on Dec 29, 2010 in Standard

Für alle die nicht nur das geniale Album von Trent Reznor & Atticus Ross zu The Social Network mögen, sondern auch die ganzen Musikstücke aus den Filmszenen hören möchten.

Diese Liste ist auch hier zu finden (inkl. einiger Musikvideos).

 
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Ich habe keine Angst!

Posted by admin on Nov 28, 2010 in Alltäglicher Schwachsinn, Conspiracy, Politics, Standard

Nein, ich habe keine Angst vor einem angeblichen Terroristen in den Bergen Afghanistans, der anscheinend heftige Probleme mit seinen Nieren hat und somit nicht einmal ordentlich urinieren kann. Und jeder der nur eine kalte Camping-Nacht im Wald verbracht hat weiß, wie es um die eigene Blase bestellt ist, falls man sich nicht ausreichend mit warmen Decken ausgestattet hat. Und ein nierenkranker Osamma Bin Landen soll jetzt jahrelang in den unwirtlichen Bergregionen Afghanistans ganze Heerscharen jugendlicher Terror-Schläfer kommandiert haben und diese immer noch zu weltweiten Einsätzen führen!?

Und die ganze westliche Militärmaschine findet ihn nicht?

Und jetzt sollen wir alle vor ihm und den ganz-ganz-bösen Schläfern, Suizid-Bombern und Flugzeug-Highjackern Angst haben?

Ich denke, wieder einmal sollen die unwissenden Massen vor eigentlichen Problemen abgelenkt werden, wie z.B.:

a) Immer mehr geht die EU in Richtung Transferunion, da die Rettungsschirme immer größer werden

b) Der Euro wird weichgeklopft und die Steuerzahler ausgequetscht (Portugal und Spanien sind als nächste dran, die “gerettet” werden sollen….das ich nicht lache!…nicht diese Länder und ihre Bürger werden gerettet, sondern Banken, die sie in heutige Probleme gestürzt haben!)

c) Insolvenzen, neue Steuerlasten, neue “Sicherheitsgesetze”, Aushöhlung der Presse-, Versammlungs- und Meinungsfreiheit

http://wirhabenkeineangst.de

 
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Darth Bane, Teil 3

Posted by admin on Nov 27, 2010 in Books, Standard

Da ich keine Lust hatte, auf die Übersetzung im Januar 2011 zu warten, machte ich mich an die englische Originalausgabe heran. ;)

Das Ende ist, im Gegensatz zu so mancher Story aus dem SW-Universum, wirklich nicht vorhesehbar, auch wenn man weiß, was die Regel der Zwei am Ende provoziert.

Klar, einen Showdown musste es geben, aber der Autor hat uns da ein paar Brocken Zweifel hingeworfen, so dass nach dem Umdrehen der letzten Romanseite immer noch ein paar Fragen übrig bleiben.

So war der Autor gezwungen, auf seiner Webseite ein paar zusätzliche Anmerkungen zum Ende der Story hinzuzufügen.

Aber Achtung: lest diese Anmerkungen nur, wenn ihr den Roman gelesen habt, sonst beißt euch ein heftiger Spoiler in den Nacken und das war’s dann mit dem Lesevergnügen!

http://www.drewkarpyshyn.com/spoiler.htm

 
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Keine Werbung!

Posted by admin on Sep 20, 2010 in Alltäglicher Schwachsinn, Standard

Nervt euch auch die unerwünschte Post, welche jeden Morgen aus dem eigenen Briefkasten herausquillt?

Um mich vor dem Papierunkraut zu schützen, habe ich ein entsprechendes Warnschild gebastelt. Gerne könnt ihr dieses kopieren.

 
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Simon Thompson – Erlang & Functional Programming

Posted by admin on Feb 3, 2009 in Coding, Erlang, Standard

In diesem Interview geht es vor allem um die aktuellen IT-Probleme wie Concurrency/Parallelism und die Vorteile der funktionalen Programmierung beim Lösen derselben.

Da mittlerweile auch die günstigsten Notebooks über einen Dual-Core-Prozessor verfügen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Concurrency denselben Stellenwert einnimmt wie zuvor die GHz-Zahl oder die RAM-Größe.

Da es schon seit geraumer Zeit keine “doppelt-so-schnell-wie-letztes-Jahr” CPUs mehr gibt, geht der Trend in Richtung mehr Kerne pro CPU, was wiederum neue Software auf den Plan ruft, die solche technischen Möglichkeiten ausreizen kann. Bisher hat man wohl zu 99% nur für single CPUs programmiert und auch nur solche Sprachen gelernt. Früher oder später wird man “dazulernen” müssen, wenn man es nicht schon seit LISP, Smalltalk und ADA kennt. Oder zumindest ein bisschen Haskell spricht. ;)

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Homegrown Erlang

Posted by admin on Feb 2, 2009 in Erlang, Standard

 

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